Review – Ebelin Konjacschwamm

veröffentlich von Shenja 2. November 2014 3 Kommentare

konjacschwamm

Na, was haben wir denn da? Ein kleiner, süßer Konjacschwamm. Tatsächlich hat dieses Reinigungsutensil Einzug in die hiesige Drogerie gehalten, obwohl der Hype darum doch schon etwas nachgelassen hat. Oder vielleicht doch nicht? Ich kann’s gar nicht genau sagen, weil mein Interesse für dieses feuchte Etwas kaum vorhanden war. Doch nun wollte ich es unbedingt ausprobieren!

Der Preis

Man zahlt hier 3 – 4 EUR. Sicherlich viel für solch einen kleinen Schwamm und sonderlich lecker sieht das Verschwitzte kleine Teil nun auch nicht aus. Viele sind mit großer Sicherheit erstmal abgeschreckt, aber …

… warum ist der Schwamm so nass?

Dieser Schwamm wird aus Fasern der Konjacwurzel hergestellt, die in den asiatischen Gefilden beheimatet ist. Wenn er nicht feucht ist, sieht er aus wie ein trockener, verschrumpelter und harter Klumpen. Das mag für Kunden noch verwirrender aussehen als ein mit Feuchtigkeit durchtränktes Schwämmchen. Wenn man ihn also lange nicht mit Wasser „versorgt“ kehrt er in seine ursprüngliche Form zurück.

Was ist so toll an Konjac?

Er enthält eine Menge an Mineralien und Vitaminen, wobei ich mich frage wie diese super Sachen in meine Haut beim Waschen gelangen sollen. Nämlich gar nicht. Ich weiß auch nicht direkt wie viel davon nach der Verarbeitung der Fasern noch übrig bleibt. Außerdem soll dieses Produkt sehr sanft zur Haut sein. Hier wurde auch noch Grüner Tee zugesetzt, um dem Ganzen ein bisschen mehr Wellness zu verleihen. Immerhin ist Grüner Tee ja extrem gesund.

Das Herstellerversprechen

Im feuchten Zustand ist der samtweiche Schwamm besonders für normale und trockene Haut geeignet. Der ebelin Konjac Gesichtspflege-Schwamm kann sowohl mit als auch ohne Reinigungszusatz verwendet werden. Die besondere Netzstruktur des Schwammes massiert die Haut sanft. Das zarte Peeling entfernt auf ganz natürliche Weise abgestorbene Hautschüppchen und die Durchblutung der Haut wird angeregt. Das Hautbild wirkt rosig und zart.

Die Anwendung und Realität

konjac_schwamm1

Man soll den Schwamm in lauwarmes Wasser tauchen, kurz ausdrücken und in kreisenden Bewegungen damit das Gesicht bearbeiten. Ihr wisst ja, dass ich von einer Reinigung ausschließlich mit Wasser nichts halte, weil Fett usw. sich einfach mit Wasser nicht entfernen lassen. Deshalb habe ich das Schwämmchen immer mit einem Reinigungsprodukt benutzt und mir ist aufgefallen, dass es eine gummiartige Beschaffenheit hat (auch wenn man drauf drückt, spürt man einen gewissen Widerstand). Es fühlt sich jedoch relativ angenehm auf der Haut an und ist nicht so abrasiv wie eine Gesichtsbürste, die ja viele nutzen. Zumindest mir kommt es so vor. Deshalb kann man behaupten, dass es definitiv sanfter zur Haut ist.

Ist das Ding jetzt gut, oder nicht? Ich find’s irgendwie nicht schlecht. Wobei es nun ziemlich klobig ist und man damit schlecht hinter die Nasenflügel kommt, aber das erledige ich dann meistens mit meinen Fingern. Dadurch reinige ich mein Gesicht in zwei Schritten, weil ich ja erst den Schwamm nutze und dann nochmal meine Pfötchen aber anscheinend mag ich dieses Gefühl von Schwamm im Gesicht. Das erinnert mich total an meine Kindheit: ich plansche in der Wanne und meine Mutti schrubbt mich mit einem vollgesaugten Riesenschwamm von oben bis unten ab. Sobald sie dann mit dem Ding in meinem Gesicht rumgefuchtelt hat, habe ich ab und an reingebissen, weil’s so schön weich, warm und flauschig war. Anders kann ich mir diese wiederentdeckte Vorliebe dafür nicht erklären.

Nach zwei bis drei Monaten soll man es übrigens laut Hersteller auswechseln. Mal sehen, ob ich mir dann noch so eins gönne.

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3 Kommentare

Maria 22. August 2017 at 15:46

Interessanter Beitrag! KONJACSCHWAMM, ich höre es zum ersten Mal:) LG, Maria

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Ginni 2. November 2014 at 22:20

Ich habe schon auf einem anderen Blog davon gelesen und mag mir das Schwämmchen auf jeden Fall kaufen, da ich einfach sehr gespannt bin auf den Vergleich zu den anderen Konjacschwämmen, die ich bisher kenne 🙂

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Shenja 5. November 2014 at 17:56

Na da bin ich ja gespannt ob er dir gefällt 🙂

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