Alkohol in Hautpflege – wirklich so schlimm?

veröffentlich von Shenja 18. September 2015 49 Kommentare

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Alkohol, besser gesagt Ethylakohol, SD Alcohol, vergällter Alkohol und Isopropylakohol werden kontrovers diskutiert, wenn es um Hautpflege geht. Ist das Zeug nun schlecht für die Haut?

Was ist Alkohol?

Als Alkohole werden bestimmte Stoffe in der Chemie bezeichnet. Es ist ein Oberbegriff. Sprechen wir von Alkohol in der Hautpflege meinen wir ganz bestimmte Inhaltsstoffe z.B. Alcohol und Alcohol denat. Reines Ethanol, sowie Vergälltes finden wir oft in Produkten vor. Isopropylalkohol wird kaum in Pflege genutzt, dafür umso öfter in Desinfektionsmitteln.

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Bildquelle: www.pubchem.ncbi.nlm.nih.gov
Warum werden diese Inhaltsstoffe verwendet?

Ethanol ist ein sehr gutes Lösungsmittel, vor allem zur Herstellung von Pflanzenextrakten und ätherischen Ölen. Ab 10 % Einsatzkonzentration soll er leicht konservierend sein. Zudem fördert Ethylalkohol die Penetration, weil er mit Proteinen und Fetten der Haut interagiert.

Trinkalkohol (Ethanol, Ethylakohol) wird in Deutschland versteuert, deshalb vergällen viele Hersteller den verwendeten Alkohol und machen ihn somit untrinkbar. Dadurch fällt die Branntweinsteuer weg. Vergällten Alkohol erkennt ihr an der Bezeichnung Alcohol denat. oder auch SD Alcohol.

Isopropylalkohol hingegen findet sich öfter in Desinfektionsmitteln, weil er sehr gute antibakterielle Eigenschaften hat. Man vermutet, dass Isopropanol so mit Zellen interagiert dass diese zerstört werden.

Welchen Einfluss haben diese Stoffe nun auf die Haut?

Menschen, die oft mit Ethylakohol in Kontakt kommen, berichten von Hautproblemen. Erhöhte Trockenheit, Rötungen und Ekzeme. Aufgrund der Tatsache, dass Ethanol die Barrierefunktion der Haut stört, sowie messbare Mengen an Fetten entfernt, hat es eine solch gute Penetrationsfähigkeit. Alkohol ist zwar milder, als das Verwenden von Syndets aber wir wissen ja was Tenside – allen voran Natriumlaurylsulfat – mit der Haut machen. Sie interagieren stark mit Fetten und Proteinen. Die zusätzliche Waschung mit Wasser und das Rubbeln mit den Händen stellen natürlich einen zusätzlichen Reiz dar. Hier wird klar: in hohen Mengen verwendeter Alkohol in Hautpflege führt zu Veränderungen der Haut. Schon die Interaktion mit Lipiden und Proteinen sollte uns zu denken geben. In diesen Studien geht es um Hände. Nicht um die Gesichtshaut. Wo sieht man Irritation wohl am schnellsten? Natürlich im Gesicht. Da macht sie sich immer wieder gern durch vermehrte Sebumproduktion, Trockenheit und Rötungen bemerkbar.

Doch was ist mit kleinen Mengen? Diese Studie hat wohl den höchsten Bekanntheitsgrad wenn es um geringe Mengen geht. Das Ganze ist ziemlich komplex und sicherlich nicht für jeden verständlich, aber im Großen und Ganzen geht es darum, dass A431-Zellen und Stammzellen in vitro (im Reagenzglas) mit Ethanol behandelt wurden. Was ist passiert? Eine Vielzahl von Zellen hat sich ab 3 % selbst zerstört, dieser Vorgang wird auch Apoptose genannt.

Gängige Konzentrationen in Kosmetika belaufen sich auf bis zu 20 %. Und nein, der Alkohol verdunstet nicht einfach. In Gelen verspüren wir eine Verdunstungskälte, aufgrund des hohen Wasseranteils, aber in Emulsionen mit Fettkomponente ist das nicht der Fall. Nun bleibt die Frage: sollte uns das Denken von „es verdunstet ja“ tatsächlich dazu auffordern tagtäglich Produkte mit Alkohol vor allem im Gesicht zu verwenden? Das ist fast als würde man sagen: „Hm, ich merke gar nichts von Irritation. Da benutze ich einfach meine alkohol- und duftstoffhaltigen Produkte weiter“. Es ist nur ein Empfinden. Ein Persönliches. Was unter der Oberfläche passiert, ist ein anderes Bild. Kein Persönliches, sondern ein Tatsächliches.

Wir wissen um die Funktion von harschen Tensiden (Natriumlaurylsulfat, Natriumlaurethsulfat, Ammoniumlaurylsulfat), wir wissen um die Funktion von Ethanol in Hautpflege und wir wissen was durch dauerhafte Interaktionen mit Proteinen und Fetten der Haut angerichtet werden kann. Stichwort: Irritation, oxidativer Stress, freie Radikale. Warum entscheiden wir uns nicht einfach gegen diese Stoffe, wenn es genug andere Hautpflege gibt die ohne auskommt? Eure Haut wird weder abfallen noch absterben, wenn ihr Produkte mit Ethanol verwendet. Sonst wären sie nicht verkäuflich. Was jedoch passieren kann: Irritation. Und das sollte doch so gut es geht vermieden werden.

Ist das alles übertrieben?

Ganz ehrlich: ich habe alle Produkte mit Ethanol aus meinen Schränken vor langer Zeit verbannt. Was für eine Verbesserung! Als ich jedoch von Missha einige Sheet Masks zugeschickt bekommen habe und Alkohol darin entdeckte, war ich recht skeptisch. Dank des tollen Kundenservice erfuhr ich, dass die Konzentration 1 % beträgt. Was tun? Wegschmeißen? Nein. Ich nutze sie vielleicht ein Mal im Monat und kann das mit mir selbst vereinbaren. Ein Nachkauf ist jedoch relativ ausgeschlossen, wenn ich keine mehr habe. Auch wenn ich diese mochte, bin ich natürlich immer auf der Suche nach noch milderen Produkten. 

Seid ihr Idealisten was das Thema angeht?


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49 Kommentare

lara 14. März 2016 at 3:33

Liebe Shenja,
da du ja von Werten ab 3% gesprochen hast, bin ich mir unsicher, was ich von meiner creme halten soll. Die beinhaltet nämlich weniger als 0,1% Alkohol und ich benutze sie seit Jahren. Muss ich mir jetzt bei dieser Creme keine Sorgen machen, weil die Konzentration so gering ist oder hat das dennoch einen Einfluss?
LG lara

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Julia 11. Januar 2016 at 16:29

Danke für den guten Artikel.
Kannst du evtl noch die verschiedenen Alkoholarten ergänzen bzw. evtl verlinken? Gerade bei meiner Pflege geguckt, was ist mit Cetearyl Alkohol, Cetyl Alkohol und Linolin Alkohol denn gemeint? Zählen die auch zu Ethylalkohol?
Und lass dich bitte nicht von Youtube-lehrern (impfkritisch etc.) nerven, ich finde das sehr gut wie du das machst!
Liebe Grüße

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Shenja 11. Januar 2016 at 16:43

Guck mal hier: http://www.incipedia.de/wie-erkenne-ich-2-reizenden-alkohol/ 🙂
Und danke für dein Lob!^^

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Julia 11. Januar 2016 at 17:03

Ah super, vielen Dank!

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Valeria 7. Januar 2016 at 16:41

Vielen Dank für den Artikel, auf Alkohol stößt man tatsächlich oft in den Auflistungen der Inhaltsstoffe. Weißt du was über Erythritol? Ein Zuckeralkohl, wie ich gelesen habe. Ist es ebenso schädlich? Ich hatte mir wegen der ungewöhnlichen Inhaltsstoffe spontan ein Serum bei TK Maxx gekauft, das Frankincense Moringa Serum von der Naturkosmetikmarke Zatik, und mich erst gefreut, keinen Alkohol in den Inhaltsstoffen zu finden. Jetzt habe ich noch mal genauer hingesehen: „Erythritol“ taucht nach Wasser an zweiter Stelle auf. Hälst du das für problematisch?

Die Inhaltsstoffe: Aqua, Erythritol, Boswellia carterii (Weihrauch) Extrakt, Moringa oleifera (Meerettich) Extrakt, Spilanthes Acmella flower extract, Passionsblumenextrakt, Heidelbeerextrakt, Reiskeimextrakt, Zitronenmelisseextrakt, Glucuronolactone, Aloe Vera, Tocopherol, Boswellia Carterii (Weihrauch) Öl.

Vielen Dank schon mal, ich bin eine Fan deiner Artikel, vielleicht findest du die Zeit, zu antworten

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Louisa 31. Oktober 2015 at 11:47

Hallo Shenja,

vielen Dank für diesen Artikel.
Ich würde gerne über die Quellen informiert werden, auf die sich dein Artikel stützt. Besonders oben genannte Studie bezüglich des in vitro Experiments wobei die Wirkung von gering dosiertem Alkohol auf Zellen geprüft wurde.

Ich finde deine Artikel sehr informativ. Aber sollte man nicht bei so wissenschaftlich angehauchten Themen seine Thesen mit Quellen unterstützen?

Liebste Grüße,
Louisa

Antworten
Louisa 31. Oktober 2015 at 11:52

Entschuldige, sehe jetzt erst beim zweiten durchlesen, dass im Text ein Link eingefügt ist.

Vielen Dank noch mal über diese Übersicht

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oister 21. Oktober 2015 at 21:15

Mich würde mal interessieren, mit welchen Mitteln wird eigentlich Alkohol denaturiert?

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Nina 2. Oktober 2015 at 10:17

Ich finde es dich teilweise sehr unverantwortlich was du schreibst. Flouride sind gut? Oh man. Am Schluss sagst du noch das Impfen total klasse ist.
Duftstoffe minimieren, bin ich ganz bei dir. Aber tagtäglich zwanzig Schichten Silikon ins Gesicht schmieren? Da muss man kein Chemiker sein um zu wissen dass das nicht gut für die Haut ist.

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Shenja 2. Oktober 2015 at 10:51

Und allem Anschein nach bist du schon mal keine Chemikerin 😉 ich würde dir empfehlen wissenschaftliche Lektüre zu lesen und nicht allen Gerüchten hinterher zu rennen. Ja, ich bin fürs Impfen. Sonst wäre ich jetzt wahrscheinlich nicht mehr am Leben. Finde eher unverantwortlich was du hier von dir gibst.

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Nancy 23. September 2015 at 17:07

Das Thema finde ich auch interessant, leider ist in sehr vielen Produkten Alkohol enthalten. Ich werde meine alkoholhaltigen Produkte (inbesondere Naturkosmetik) aufbrauchen und dann auf reizarme Pflege umstellen, dass wird mir auch meine zu Rötungen neigende Gesichtshaut danken.
Ich nehme derzeit schon reizarme Körperlotion von Mysalifree, den Duft finde ich aber nicht so gut wie bei parfümierten Produkten, Ich muss mich erst an die unparfümierten Produkte ohne Alkohol gewöhnen.
Nancy kürzlich veröffentlicht…mysalifree Körperlotion mit wertvollem BIO-Reiskeimöl + Make up Factor Nail Color 481 Pin Up Red 🙂 + MAYBEAUTY The Incredible Face MaskMy Profile

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Billchen 22. September 2015 at 15:30

Ein sehr hilfreicher Artikel und super erklärt. Ich wollte meine Produkte schon lange mal durchgehen und werde das in den nächsten Tagen ganz sicher mal machen und vermutlich auch einiges aussortieren. Ich hoffe dadurch verbessert sich meine Haut und ich habe weniger Probleme. Vielen Dank für den tollen Artikel!
Billchen kürzlich veröffentlicht…Natur für Mich Box – September 2015My Profile

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Shenja 23. September 2015 at 17:15

Superduper gern! 🙂

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mysalifree 22. September 2015 at 9:14

Sehr guter und interessanter Bericht!
Ergänzen möchten wir hier, daß es mit Fettalkoholen akzeptable Alternativen gibt.
Wir verwenden in unseren zertifizierten BIO-Produkten Cetyl Alcohol und Stearyl Alcohol. Diese Fettalkohole sind für ZERTIFIZIERTE Bio- und Naturkosmetik zugelassen, sie gelten als reizfrei.

Das Vergällen von Alkohol geschieht mit Hilfe von Phthalaten. Das sind chemischen Weichmacher, die über die Haut aufgenommen werden. Sie gelangen ins Blut und können nicht nur die Haut schädigen, sondern stehen auch in Verdacht, hormonell wirksam zu sein!
Ergänzend siehe unseren Blogbeitrag aus 07/2015 http://blog.mysalifree.com/2015/07/alkohol-in-kosmetikprodukten.html

Liebe Grüße, das mysalifree-Team

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Shenja 22. September 2015 at 13:14

Wobei ich der Aussage „hormonell wirksam“ recht skeptisch gegenüber stehe. Fleisch, Zucker, Soja, Granatapfel usw. haben einen größeren Einfluss auf unseren Hormonhaushalt als es Kosmetika jemals haben werden. Allem voran Fleisch und Zucker. Eben auch die Pille, die ein Großteil der weiblichen Bevölkerung zu sich nimmt. Mal abgesehen von der gesetzlichen Lage, dass hormonelle Produkte laut AMG verschreibungspflichtig wären 🙂

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ulrike 14. Oktober 2015 at 9:02

Liebe Nina,
schau dir mal unsere Pflegeprodukte an, Nancy hat sie oben schon erwähnt: mysalifree. Ich habe sie entwickelt, da ich selbst von diversen Unverträglichkeiten/Allergien betroffen bin und nichts gefunden habe, dass ich vertrage. Wir haben für alle 9 Produkte beste Verträglichkeit bestätigt, arbeiten mit Bio-Reiskeimöl, sind BIO und FREE FROM…. Würde mich freuen, wenn du was findest…

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ulrike 14. Oktober 2015 at 9:23

Liebe Shenja,

ein wirklich guter Beitrag! Wie du auch weiter oben schreibst – es geistern so viele Gerüchte und Falschaussagen über INCI durch den Raum; für viele Konsumenten (nicht die hier Schreibenden, die sich für das Thema interessieren und selbst recherchieren) ist es kaum durchschaubar. Deswegen ist Aufklärung so wichtig. Seit Jahren machen Mediziner und Toxikologen auf die Zunahme von Hauterkrankungen aufmerksam – vielfach verursacht durch synthetische Inhaltsstoffe in Kosmetika.
Laut daab (dt. Asthma und Allergiker Bund) liegen die Kontaktallergieraten in unseren Breiten bei ca. 20-25%, Duftstoffallergiker bei ca. 15-20%, Tendenz steigend (angeblich um 5% jährlich) – Frauen sind im Verhältnis 2/3 zu 1/3 häufiger betroffen. Salicylatsensitivität ist ein kaum bekanntes Thema, man schätzt auch hier gibt es rund 5% Betroffene…..Ich selbst habe nach langer Recherche nichts gefunden, das ich vertrage und habe mysalifree entwickelt (war längere Zeit in der Pharmaindustrie).
Zu Parabene und vielen anderen Substanzen gibt es verschiedenste Meinungen und Studien von „beiden Seiten“ – sprich der Industrie und den Konsumentenschützern. Wir haben uns dieser Diskussion entzogen, indem wir alles weglassen, was im Verdacht steht gesundheitsschädlich zu sein – das geht durchaus, ist nur deutlich teurer und aufwändiger in der Herstellung. Meine persönliche Meinung ist, dass sich auch kleinste Mengen anhäufen und wo ich es verhindern kann, vermeide ich bedenkliche Substanzen. Wir verwenden keine Alkohole (nur Fettalkohol), DEA, TEA, Formaldehyde (sind in Kosmetik noch immer erlaubt!), Paraffine, Parabene, Phtalate, Sulfate, Silikone, Mineralöle, UV-Filter, GMO, Nanopartikel ……
Ich freue mich, deinen Blog entdeckt zu haben und auf weitere Beiträge.

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Shenja 18. Oktober 2015 at 14:59

Ja, Allergien nehmen leider immer mehr zu, was man natürlich nicht nur den synthetischen Inhaltsstoffen zuschreiben kann. Die Natur hat auch genügend Allergene zu bieten 🙂
Auf Fettalkohole gibt es ja auch ein geringes Risiko zur Kontaktallergie, zwar nicht so hoch wie bei Duftstoffen aber trotzdem vorhanden. Ich schätze milde Produkte sehr, ganz egal ob sie NK oder Konventionell sind. Was in meinen Augen schwierig ist: Sonnenschutz. Ich besitze einen von Biosolis, der Titanoxid und Zinkoxid enthält, aber leider immer noch nicht perfekt ist für meine Haut. Von daher greife ich da lieber auf chemische Filter zurück, die mit Tinosorb und Antioxidantien auskommen. Dahingehend habe ich Gott sei Dank keine Probleme.
Ich empfinde es irgendwie als schwierig kosmetische Inhaltsstoffe zu „verteufeln“, wenn ich weiß dass sich der Großteil der deutschen Bevölkerung täglich von Fleisch ernährt, manch einer viel raucht und sich kaum bewegt. Da denke ich mir immer, dass eine Veränderung dahingehend viel effektiver wäre als topisch applizierte Kosmetika für schädlich oder gar toxisch zu befinden.

Antworten
ulrike 18. Oktober 2015 at 16:26

Na ja, es ist alles zusammen. Dass Essen eine Rolle für die Gesundheit spielt – auch Bewegung – ist wohl den meisten klar.
Die Haut ist unser größtes Organ und der Schutz des Körpers nach aussen, ihre Rolle wird unterschätzt. Ich habe gute Kontakte zu Biotech Unternehmen, die auf dem Gebiet Allergie forschen: ist die Hautbarriere gestört, kann auch das Ursache für eine Allergien sein – und ich spreche hier nicht von Kontaktallergien. Inhaltsstoffe in Kosmetik können sehr direkt ins Blut gelangen – ich finde, dessen sollte ,am sich bewußt sein. Letztlich ist aber jeder unterschiedlich empfindlich und muss sich selbst klarwerden, was für ihn wichtig ist.
Ich kann nur festhalten, dass es eine große Zahl an Personen gibt, die sehr viele INCI nicht vertragen. Wir haben uns an der Schweizer Stiftung zur Förderung der Hautgesundheit orientiert; wen es interessiert, der kann sich dort sein Kosmetikprodukt oder einzelne Inhaltsstoffe bewerten lassen: http://www.inhaltsstoffe-geprueft.com/die-stiftung-zur-foerderung-der-hautgesundheit.html

Shenja 18. Oktober 2015 at 16:56

Das Portal ist leider kostenpflichtig. Finde es schwierig. Denke nicht, dass viele Verbraucher das nutzen werden. Wenn ich Geraniol eingebe, steht da eigentlich keine hilfreiche Info auf der Seite außer dass es maskierend ist. 🙂

Shenja 18. Oktober 2015 at 17:07

Wobei ich grad mal nach einem Produkt geschaut habe und da steht bei Paraffin es würde sich in der Leber anreichern. Woher kommt die Info? Wie kommt man darauf? Finde ich arg dubios, wenn ich keine Quellen dazu habe. Erinnert mich sehr an Codecheck.

ulrike 18. Oktober 2015 at 20:24

Kosmetikanalyse ist kostenpflichtig, das stimmt: man zahlt um 35,- für ein halbes Jahr. Wenn man Mitglied ist, sieht man auch die Fachartikel, auf denen die Kommentare und Bewertungen beruhen. Fachlich aufwändige und unabhängige Arbeit kann nicht immer umsonst sein, aber ich weiss, das sich viele das nicht leisten wollen, nicht mal Apotheken 🙂
Hier kannst du nachlesen: http://www.cosmeticanalysis.com/de/wir-ueber-uns.html
„Die Inhaltsstoffdatenbank besteht aus der INCI-Liste der EU. Darüber hinaus wird sie ständig von unserem Redaktionsteam um neue Stoffe erweitert. In der Datenbank von Kosmetikanalyse befinden sich über 8‘500 bewertete kosmetische Inhaltsstoffe. Unser Redaktionsteam recherchiert die Inhaltsstoffe in über 80 Fachpublikationen nach weiteren Eigenschaften. Die gefundenen Stellen werden unter Angabe der Quelle bei den jeweiligen Inhaltsstoffen zitiert. Derzeit sind über 14’000 Fachzitate nachzulesen. Die sich hieraus ergebenen Eigenschaften (mehr als 34’000 insgesamt) werden zu den von der EU mitgegebenen Funktionen separat hinzugefügt…“
LG

Shenja 18. Oktober 2015 at 23:03

Finde den Weg trotzdem nicht richtig in der kostenlosen Version Panik zu verbreiten a la Anreicherungen in Leber durch Petrolatum, welches aufgrund langer Ketten nicht über Haut resorbiert wird. Und das ohne genaue Quellenangabe. Habe ich null Verständnis für. Wenn ich recherchiere, gebe ich immer Quellenangaben an (Studien, Fachbücher usw). Man kann nicht einfach mit solch krassen Aussagen aufwarten und dann keine Quellen angeben^^ (Studien usw). Das ist meine Meinung.

Valandriel Vanyar 21. September 2015 at 15:59

Kann dir nur zustimmen! Ich verzichte seit über 2 Jahren auf Alkohol in der Gesichtspflege und fahre damit so gut wie noch nie. Gerade als NK-Blogger stand ich damit recht alleine da und habe mich auch etwas komisch gefühlt, da es damals keinen zu interessieren schien – doch das hat sich zum Glück geändert und ich hoffe, auch die NK Marken erkennen den trend zur reizfreien Kosmetik und es wird eine bessere Auswahl geben =)

Liebe Grüße
Valandriel Vanyar kürzlich veröffentlicht…Reizfreie Naturkosmetik: Martina Gebhardt – Sheabutter LinieMy Profile

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Lizzy 21. September 2015 at 15:31

Danke für den ausführlichen Artikel!
Es stimmt schon, dass milde Pflege einen großen Unterschied macht! Duftstoffe meide ich konsequent und ins Gesicht kommen mir nur milde Tenside. Alkohol versuche ich zwar zu vermeiden, bin da aber nicht so konsequent. Im Gegensatz zu den recht leicht weglassbaren/austauschbaren anderen Problemstoffen hat Alkohol ja doch einen größeren Effekt auf das Produkt, vor allem macht es eine leichtere Konsistenz.

Du schreibst „Warum entscheiden wir uns nicht einfach gegen diese Stoffe, wenn es genug andere Hautpflege gibt die ohne auskommt?“ und ich denke das ist genau das Problem. Es gibt eben nicht immer Alternativen, genug für jeden Hauttyp schon gar nicht. Beispiel Sonnenschutz: Da ich zu Sonnenallergie neige, brauche ich etwas ohne Fett und Emulgatoren. Dann soll es noch parfümfrei sein. Wenn man sucht, kann man soetwas finden, aber dann ist eben Alkohol drin.
Und so ähnlich ging es mir schon bei vielen Produkten, Alkohol ist einfach oft das kleinere Übel und irgendetwas muss man (fast) immer in Kauf nehmen.
LG Lizzy

Antworten
Steffi 20. September 2015 at 17:12

Hallo liebe Shenja,

wie immer ein super informativer Artikel. 🙂
Ich verzichte auch möglichst auf bösen Alkohol in der Hauptpflege. Wenn am Ende einer langen Inci-Liste mal was dabei ist und es ein Produkt ist, was ich nicht so viel nutze, dann kann ich damit auch leben. Nutze ja auch Produkte mit Witch Hazel oder Linalool z.B. Damit habe ich selten Probleme. Und wie gesagt, es sind Produkte, die ich nicht jeden Abend verwende. Damit komme ich klar. Man sollte drauf achten, aber sich ja auch nicht das Leben unnötig schwer machen.
Dafür vertrage ich z.B. kein Phenoxyethanol. Die größte Pest auf Erden! Selbst in kleinsten Konzentrationen kriege ich davon Pickel und Rötungen oder meine erste Hautschicht pellt sich ab. Ein Traum… Produkte wo das selbst an der letzten Stelle der Inci-Liste steht, kann ich gar nicht verwenden. Leider ist es oft in Sebamed-Produkten enthalten. Mussten leider alle bei mir entsorgt werden. 🙁

Liebe Grüße
Steffi

Antworten
Nina 20. September 2015 at 14:05

Ich lese deinen Blog noch nicht lange, aber bin sehr froh, ihn gefunden zu haben. Seitdem habe ich angefangen, meine Gesichtspflege auf Reizarm umzustellen und mich genauer mit dem Thema zu beschäftigen.
Jahrelang hatte ich gedacht, ich würde mit Naturkosmetik gut durchs Leben kommen. Ich hatte mich zwar über den Alkohol darin gewundert, aber leider nicht genauer hinterfragt. Ich dachte einfach, es würde der besseren Hautdesinfektion zugute kommen und NK müsse ja gut sein und so… -.-
Dass meine Haut teilweise stark gerötet war und Unreinheiten aufwies, hat mir dann aber doch zu denken gegeben – jetzt weiß ich es also besser 🙂
Danke an dieser Stelle für deinen tollen, aufklärenden Blog! <3

Ich bin jetzt richtig angefixt und würde gerne auch in Sachen Shampoo, Bodylotion und Duschgel stärker auf die Inhaltsstoffe achten. Hast du da evtl. Empfehlungen? Dass diese SLS in Shampoos nicht gut sind, habe ich jetzt schon mehrfach gelesen. Aber irgendwie scheinen die ja in jedem Shampoo und Duschgel drin zu sein … :/

Hast du schon mal von der Firma Neways gehört? Die habe ich bei meiner Recherche gefunden, weiß aber noch nicht, was ich davon halten soll … Kommen mir irgendwie nicht so seriös vor, vor allem weil man sich erst da anmelden muss, um die Produkte einzusehen …

Und wie ist eigentlich deine Meinung zum Thema Fluoride in Zahnpasta?
*Fragen über Fragen* Du siehst, du hast mich sehr nachdenklich gestimmt 😉

Ich freue mich schon auf deinen nächsten Eintrag 🙂
Nina kürzlich veröffentlicht…{Writing} Gedanken übers Schreiben #4My Profile

Antworten
Shenja 22. September 2015 at 13:30

Hallo Nina,
danke dir ganz doll für die lieben Worte 🙂
Schau doch mal in der Babyabteilung. Da gibt es viel Mildes.
Fluoride sind bei Kleinkindern ein Problem, aufgrund des Verschluckens.
Ansonsten sind sie unproblematisch und recht hilfreich, da sie den Zahnschmelz härten und den Bakterien schwer machen sich am Zahn festzukrallen.

Antworten
shalely 20. September 2015 at 1:41

Da hast du alles super zusammen gefasst. Ich achte schon darauf, bei meiner Gesichtsprodukten keinen Alkohol dabei zu haben. Zum Glück läßt sich das auch recht schnell auf der Inki-Liste heraus finden.

Viele liebe Grüße
shalely kürzlich veröffentlicht…Freitagsfüller #338My Profile

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sunnivah 19. September 2015 at 21:58

Ich achte in Kosmetik und auch Makeup (Teint-Produkte) auf enthaltenen Alkohol. Seitdem ich den meide und auf reizarme Pflege umgestellt habe, habe ich zwar immer noch trockene Haut, aber keine Probleme mehr mit ihr. Speziell bei bereits vorhandenen problematischen Hautzuständen lohnt sich der Umstieg meiner Meinung also auf jeden Fall! Ich bin dabei so idealistisch, wie es der Geldbeutel und das Angebot erlauben 🙂 Mein Leben ist dadurch soooo viel eeinfacher geworden.
sunnivah kürzlich veröffentlicht…trend (IT UP): Herbstfarben-Verlosung!My Profile

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Stephie 19. September 2015 at 20:31

Ich habe mittlerweile alle Produkte mit schlechtem Alkohol aus meinem Kosmetikschrank verbannt. Schon als ich mich immer mehr zum Thema Rosazea belesen hatte, kam das Stichwort Alkohol vor und ich wusste, für meine Haut ist der erst rechts nix. Selbst meine über alles geliebte und zig Mal nachgekaufte Giorgio Armani Luminous Silk Foundation habe ich daraufhin abgesetzt. Meine Haut dankt es mir allemal.

Viele liebe Grüße
Stephie
Stephie kürzlich veröffentlicht…Wieviel wofür? TAGMy Profile

Antworten
Nur mal kurz gucken 19. September 2015 at 20:07

Liebe Shenja,
vor einem halben Jahr habe ich auf reizarme Gesichtspflege umgestellt. In Kombination mit BHA und AHA habe ich eine wunderbare reine Haut bekommen. Mir war vor dieser Umstellung nicht bewusst welche Folgen Alkohol und Duftstoffe haben können. Naturkosmetik war für mich gut und konventionelle Kosmetik schlecht. Jetzt mal plakativ ausgedrückt 😉 Mittlerweile sehe ich mir die INCIs sehr genau an und wenn Alkohol drin ist lasse ich zumindest im Bereich der Gesichtspflege entweder die Finger davon oder wäge ab, ob die Vorteile der restlichen Inhaltsstoffe überwiegen. Bei Make-Up und Körperpflege bin ich nicht so ganz konsequent.
LG
Nur mal kurz gucken kürzlich veröffentlicht…Review und Swatches – Concealer im VergleichMy Profile

Antworten
Stephi 19. September 2015 at 14:15

Ich versuche auch so gut es geht, auf Produkte, vor allem im Bereich Gesichtspflege, zu verzichten. Leider ist das heute gar nicht so einfach. Ich verwende überwiegend Naturkosmetik und da ist Alkohol praktisch überall vorhanden. Besonders paradox finde ich ja alkoholhaltige Cremes für unreine Haut….
Stephi kürzlich veröffentlicht…Bedenkliche Inhaltsstoffe in Kosmetika: DIETHANOLAMINEMy Profile

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Pat 19. September 2015 at 12:24

Interessantes Thema.
Meine zwei Gedanken dazu sind folgende ( und ich bin mir ganz unsicher, was das für meine Pflege nun bedeutet):
1 waren die Zellen im test “ geschützt“ durch eine hornschicht, wie es bei der Haut der Fall ist? Es gibt sehr sehr vieles, dass nackte Zellen tötet und auf der Haut völlig anders wirkt. Ich denke da auch an aha und bha Säuren und ähnliches, die auf die nackte, ungeschützte Zelle im Reagenzglas tödlich wirken…
2 wie ist es mit der Wirkung,die durch das verbleiben des Konservierungsstoffes auf der Haut dauerhaft erzielt wird? Alkohol ist irgendwann weg, andere Konservierungsstoffe verbleiben auf der Haut und töten durch ihre antimikrobielle Wirkung auch die “ guten“ Bakterien auf der Haut.
Ich selber verzichte derzeit auf Alkohol in der Pflege, diese zwei Gedanken bringen mich aber dazu, an der absoluten ‚ null Toleranz politik‘ die derzeit in Bezug auf Alkohol Mode zu sein scheint, zu überdenken.
Mich würden Tests zu Wirkung von Alkohol auf tatsächlicher Haut interessieren, ebenso dir Langzeit Auswirkung all der Konservierungsstoffe, die Tag für Tag auf der hautoberflache die gesunde bakterienflora beeinflussen. Ich denke, als Konsument ist man da leider ein leichtes Opfer.

Antworten
Shenja 19. September 2015 at 19:42

Aber es geht in dem Beitrag nicht nur darum, dass etwas Zellen tötet. Geht auch um das Potenzial des Alkohols Rötungen, Trockenheit etc hervorzurufen. Da bleibt die Frage ob man das wirklich will. Wird ja auch leider nicht widerlegt, dass Ethanol supermild ist. Und wie soll Alkohol einfach weg sein? Er dringt in die Haut ein. Zudem hat Ethanol keine nachgewiesenen Vorteile für die Haut, wie zB AHA & BHA. Konservierungsstoffe haben eine Einsatzkonzentration von meistens max. 1%. Wird Ethanol als Konvservierer eingesetzt, ist er meist deutlich über dieser Konzentration. Einige dieser Test habe ich verlinkt 😉 Menschen, die oft mit Alkohol auf den Händen zutun haben (vor allem in Krankenhäusern) berichten von Hautproblemen. Und Gesichtshaut reagiert da drastischer auf Irritation. Das kennen wir alle.
Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Ich habe hier lediglich versucht den Kern meiner Recherchen zusammenzufassen.

Antworten
Dani 19. September 2015 at 9:06

Ich bin auf jeden Fall aufmerksamer dahingehend geworden, was wo drin ist. Alkohol gehört definitiv dazu udn sofern es ganz weit hinten steht und ich das Produkt ansonsten mag, bin ich gewillt es trotzdem zu verwenden. Aber auch hier würde ich beim Nachkauf sicherlich eher eine Akternative ohne Alkohol bevorzugen.
Dani kürzlich veröffentlicht…[Blogparade] 7 shades of… Braun!My Profile

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Mikki 18. September 2015 at 22:29

Meine Haut hat sich extrem verbessert, als ich auf Alkohol in der Gesichtspflege verzichtet habe vor 2 Jahren.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mal eine so ungereizte, reine Haut haben könnte. Also, ich merke da einen ganz extremen Unterschied. Vielleicht auch, weil ich früher auch einiges an sehr alkohllastiger Naturkosmetik benutzt habe?!
In diesem Sommer habe ich zum ersten Mal wieder eine Sonnencreme mit leichtem Alkoholanteil (ca. 2,5%) verwendet, die ich aber auch gut vertrug und die super geschützt hat.
Ansonsten lasse ich den Alkohol aber schon konsequent aus meiner Pflege raus, weil das neben milden Reinigungs-/Pflegeprodukten am meisten bringt.

Antworten
Doro 18. September 2015 at 18:00

Ich muss wegen einer schuppigen Kopfhauterkrankung eine Kopfhautlösung mit Salicylsäure 3 gr, 30 gr Isopropanol, 40 gr Propylenglycol und Wasser ad 100 gr nehmen. Das heißt also, dadurch sterben die Zellen meiner Kopfhaut ab? Das macht mir jetzt echt Angst… Welche Folgen hat dieses „Absterben“ genau? Kann das auch zu Haarausfall führen?
Liebe Grüße, Doro

Antworten
Shenja 19. September 2015 at 19:47

Liebe Doro. Wie schon oben gesagt, wurde das Experiment nicht auf echter Haut durchgeführt 🙂 es ist nicht 1:1 übertragbar. Größeres Problem ist einfach, dass du deine Kopfhaut irritieren kannst. Und da Kopfhaut auch recht anfällig/empfindlich ist, bleibt die Frage ob das wirklich eine gute Lösung ist :/ ob das Ganze tatsächlich Haarausfall begünstigt, kann ich dir nicht sagen, weil ich keine fundierten Studien dazu habe. Was ich weiß: SLS (Sodium Lauryl Sulfate) kann im Laufe der Zeit dazu führen.

Antworten
Angie 18. September 2015 at 16:00

Seit ich mich (dank dir 🙂 mehr mit Inhaltsstoffen in meinen Gesichtspflegeprodukten beschäftige, versuche ich auch Alkohol zu meiden, lege aber mehr Wert darauf den irritierenden Duftstoffen aus dem Weg zu gehen, da ich bei diesen meistens recht schnell eine Irritation bemerke!
In meinem Lieblingssonnenschutz von Missha ist leider auch Alkohol drin … Ich nutze ihn deshalb nicht täglich, das ist mein Kompromiss. Aber das Ergebnis ist einfach das Beste.

Vielen Dank für deinen tollen Beitrag!

Antworten
Shenja 19. September 2015 at 19:49

Ja, man muss einfach immer abwägen. Ein Sonnenschutz mit etwas Alkohol ist wohl besser als gar keiner, wenn man mit den möglichen Auswirkungen leben kann^^

Antworten
Karin 18. September 2015 at 15:19

Ich danke dir für diesen tollen Artikel, der sich mit Fakten befasst und nicht missionierend ist.
Seit Anfang des Jahres habe ich, zumindest bei der Gesichtspflege bewusst den Alkohol für mich ausgeschlossen. Ich habe die beste Haut meines Lebens und keine, wirklich keine juckenden, schuppenden Stellen mehr und dies obwohl ich eine 6monatige Behandlung mit Vitamin A hinter mir habe, welches die Haut in eine Wüste verwandelt. Ich kann mir diesen Umstand nur mit dem Verzicht auf Alkohol (und Duftstoffen) erklären, da ich sonst nichts verändert habe und meine Ernährung gleich geblieben ist. Bei restlicher Pflege (Haare, Körper, Make-Up) bin ich sensibilisiert, aber greife dann doch zum Wellnessfaktor.
Auf Alkohol zu verzichten finde ich einen ersten Schritt zur besseren Haut. Und Auswahl gibt es, egal ob Drogerie oder Parfümerie, man muss es nur wollen und sich informieren.
Danke dir an dieser Stelle für die vielen vielen tollen Postings!

Antworten
Shenja 19. September 2015 at 19:50

Danke, liebe Karin 🙂 Freut mich so sehr, dass es deiner Haut besser geht!

Antworten
Joanamarit 18. September 2015 at 14:24

Wie immer, toller Artikel 🙂 gut recherchiert und einfach erklärt.
Ich habe jeglichen Alkohol aus meiner Gesichtspflege verbannt. Nachdem ich sehr sehr lange mit extrem trockener Haut zu kämpfen hatte ( unter anderem wegen der Systempflege von Clinique) ist meine Haut aktuell so gut wie noch nie. Sobald ich aber wieder Produkte mit Alkohol teste, schuppt alles und trocknet komplett aus. Deswegen gibt es für mich nichts mehr mit Alkohol 🙂

Antworten
Shenja 19. September 2015 at 19:50

Danke dir, liebe Joana 🙂 da merkt man wohl auch in live was das für einen Unterschied machen kann.

Antworten
BeautyHexe 18. September 2015 at 13:24

Danke für den tollen Artikel Shenja – ich bin, dank dir, auch sehr strikt, was Alkohol in der Pflege angeht…in Sachen dekorativer Kosmetik müsste ich wohl auch noch etwas genauer hinschauen…
Schade finde ich, dass die meiste Naturkosmetik aus Gründen der Konservierung nicht ohne auskommt – zusammen mit einigen ätherischen Ölen als Duftstoff, auf die ich schon mit traumhaften Irritationen reagiert habe, ist das ganze Thema für mich zu 99% auch ein NoGo…schade, dass konventionelle bzw. Industrieprodukte oft so verschrien sind (siehe Petrolatum) und deswegen finde ich es auch toll, dass deiner und viele andere Blogs da so einen tollen Beitrag zur Aufklärung leisten 🙂
BeautyHexe kürzlich veröffentlicht…Review Time #1 – Essence I Love Extreme Waterproof Mascara & all about Vintage PaletteMy Profile

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Shenja 19. September 2015 at 19:51

Ja, wirklich schade was NK angeht^^ aber es gibt ja auch gott sei dank milde NK, wie zB Urtekram & I+M Naturkosmetik. Selbst da findet man etwas, wenn man sucht 🙂

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V. 18. September 2015 at 13:11

Vielen Dank für deinen Artikel! Er ist erfrischend verständlich und das Thema gut umfassend aber kurz & knackig geschrieben.

Aber zum Thema an sich: Intuitiv habe ich mich bereits vor einer Weil von Alkohol in Kosmetika abgewendet. Wenn es Alternativen gibt, warum nicht! – so mein Gedanke. Einzig meine Lieblingssonnencreme (hier habe ich darüber geschrieben: basicsandneutrals.wordpress.com/biore-sunscreen) enthält welches. Aber der Tragekomfort ist nicht zu toppen und eine bessere ohne Alkohol finden ist schwer. Da wäge ich bewusst das eine gegen das andere ab und das muss wohl auch jeder für sich selbst und je nach Produkt.

Ich finde das mit dem Alkohol aber insofern auch sehr wichtig, da der Trend hin zu Naturkosmetika eben dieses zum großen Nachteil hat. Da kommt Ethanol** meist gleich nach dem Aqua. **aus natürlichen Quellen gewonnen. Da wissen so manche gar nicht, worauf sie sich einlassen.
V. kürzlich veröffentlicht…Outfit #9My Profile

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Beautybaerchi 18. September 2015 at 12:42

Hachja Alkohol in Kosmetika …. Ein schwieriges Thema. Aus meiner Geischts – und Haarpflege habe ich es nahezu verbannt. Bis auf eine einzige Ausnahme. Die Burjois Healthy Mix Foundation. Die liebe ich einfach, mein absoluter HG. Bei der nehme ich den Alkohol (und wahrscheinlich noch andere irritierende Dinge) in Kauf obwohl ih sie tatsächlich jeden Tag benutze. Ich habe andere Foundations pro iert und bin immer wieder zu ihr zurück. Am Rest des Körpers bin zugegebenermaßen maßen weniger konsequent. Da versuje ich zwar auf Alkohol, Duftstoffe und Tenside zu achten lasse mich aber (meistens von meiner Nase) zu Käufen hinreißen.

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