Rot, röter, Rosacea?

veröffentlich von Shenja 1. August 2016 26 Kommentare

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Rosacea ist eine weit verbreitete und nicht ansteckende Erkrankung des Bindegewebes, der Gefäße und Talgdrüsen, an der ca. 2 – 5% der deutschen Bevölkerung leidet. Sie ist meistens bei hellhäutigen Menschen vorzufinden. Hierbei handelt es sich um einen chronisch entzündlichen Hautzustand, welcher oft im Nasen- und Wangenbereich lokalisiert wird. Leider sind die Ursachen für diese Erkrankung noch nicht vollends geklärt.

Symptome von Rosacea
  • vorübergehende Hautrötung (Erröten, Flush)
  • anhaltende Hautrötung (Erythem)
  • sichtbare und erweiterte Blutgefäße (Teleangiektasien)
  • Knollennase (Rhinophym)
  • Hautverdickungen
  • entzündliche Reaktionen am Auge

Teleangiektasien auf der Wange // Quelle: www.medizin-kompakt.de

Aufgrund unterschiedlicher Erscheinungen wird sie in vier Subtypen unterteilt

  1. Typ: Couperose (Erröten, Flush, Hautrötungen, eventuell Teleangiektasien)
  2. Typ: Papulopustulöse Rosacea (Erythem, Papeln, Pusteln)
  3. Typ: Phymatöse Rosacea (Hautverdickung, Knoten, Rhinophym)
  4. Typ: Okuläre Rosacea (Augensymptome)

Ich möchte in diesem Beitrag vor allem auf die erste Form eingehen: Rosacea erythemato-teleangiectatica (dt.: Kupferfinne, frz.: Couperose)

rosacea

Begünstigende Faktoren
  • extreme Temperaturen
  • Stress
  • UV-Strahlung
  • Alkohol
  • scharfe Gewürze
  • heißer Kaffee
  • Haarbalgmilben
  • reizende Kosmetika
  • mechanischer Reiz

Was kann helfen?

Sonnenschutz

Die UV-Strahlung erhöht nicht nur das Hautkrebsrisiko und lässt die Haut vorzeitig altern, sondern begünstigt auch noch Rosacea. Sie verletzt nämlich die Blutgefäße und das Gewebe. Deshalb solltet ihr mit dieser Erkrankung definitiv täglich zu eurer Sonnencreme greifen.

Omega-3-Fettsäuren

Oral eingenommen haben diese nicht nur entzündungshemmende Eigenschaften, sondern haben auch einen positiven Effekt auf Rötungen. Schon drei bis vier Gramm pro Tag über einen Zeitraum von drei Monaten eingenommen, konnten in einigen Studien durch UV-Strahlung verursachte Rötungen minimieren. Viele dieser Fettsäuren finden sich zum Beispiel in Hanföl (Affiliate-Link), Leinöl (Affiliate-Link) und Leinsamen.

Kampf den Haarbalgmilben

Haarbalgmilben scheinen eine der vielen Ursachen der Entzündungsreaktionen bei Rosacea zu sein, weshalb es vorteilhaft sein kann deren Vorkommen auf der Haut zu verringern. Hierbei kann Salicylsäure (BHA) helfen. Diese ist nicht nur gut verträglich, sondern auch entzündungshemmend und peelend. Denn mechanische Peelings sind bei dieser Problemhaut definitiv ein Tabu.

Milde Hautpflege

Das fängt schon bei der Reinigung an. Meidet harsche Tenside, wie z.B. Sulfate (Sodium Laureth Sulfate, Sodium Lauryl Sulfate, Sodium Coco-Sulfate) und probiert mildere Zuckertenside aus oder aber ein Reinigungsöl, das sich gut abwaschen lässt. Überhaupt solltet ihr darauf achten, dass eure Pflege keine reizenden Substanzen enthält. Auch zu okklusive Produkte könnten Probleme bereiten, da die Haut durch die Erkrankung stark durchblutet wird. Da es sich hier um eine entzündliche Erkrankung handelt, sind entzündungshemmende Inhaltsstoffe natürlich extrem vorteilhaft.

Top 5 Inhaltsstoffe bei Rosacea

Licochalcone ASüßholzwurzelextraktAscorbinsäureAzelainsäureGrüntee-Extrakt
Dieser Stoff gehört zu den Flavonoiden und wird aus dem chinesischen Süßholz (Glycyrrhiza inflata) gewonnen. Licochalcone A hat einen positiven Effekt auf Rötungen.
Glycyrrhizin ist einer der hauptsächlichen Bestandteile des Süßholzes und hat entzündungshemmende Eigenschaften. Glabridin, ein Bestandteil des echten Süßholzes (Glycyrrhiza glabra) verringert ab einer Konzentration von 0,5% UV induzierte Pigmentierung und die langanhaltende Hautrötung (Erythem). 
Vitamin C hat nicht nur antioxidative Eigenschaften und kurbelt die Kollagensynthese an, sondern kann ab einer Konzentration von 5% eine Verbesserung der Hautrötung erreichen. 
Eine hohe Menge des Enzyms Kallikrein scheint eines der Probleme bei Rosacea-Patienten zu sein. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Angiogenese (Wachstum von Blutgefäßen durch Sprossungs- oder Spaltungsvorgänge aus bereits vorgebildeten Blutgefäßen) und Entzündungen. Azelainsäure vermag das Kallikrein-Level zu senken.
Die Polyphenole im Grüntee haben nicht nur topisch aufgetragen positive Eigenschaften und schützen vor freien Radikalen, sondern können oral eingenommen die Erscheinung von Teleangiektasien verbessern.
Produkte

Eucerin Anti-Rötungen mit Licochalcone A* // Kaufen?
Iwostin Rosacin Nachtcreme mit Hanföl & Antioxidantien* // Kaufen?
Dermedic Sunbrella Mineralischer Sonnenschutz für empfindliche Haut* // Kaufen?
Bioderma Sensibio AR mit Glycyrrethinsäure & Grüntee-Extrakt* // Kaufen?
Bioderma Sensibio Light mit Glycyrrethinsäure* // Kaufen?
Sebamed Suncare SPF 50+* // Kaufen?
Avene Sensitive Sonnenemulsion SPF 50+ ohne Duftstoffe
Paula’s Choice Resist Anti-Aging Treatment mit Azelainsäure*// Kaufen?

Quellen: Dermatokosmetik von M. Kerscher, Cosmetic Dermatology Products and Procedures EDITED BY Zoe Diana Draelos MD, Dermatologie und medizinische Kosmetik von Herrmann und Trinkkeller, Cosmetic Dermatology von Cheryl M. Burgess

Mit * gekennzeichnete Produkte enthalten Affiliate-Links.

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26 Kommentare

Sunnivah 12. September 2016 at 11:38

So, jetzt gibt es auch für meine Ausrede mehr, meinen Blog-Beitrag zu dem Thema für diesen Herbst nicht in Angriff zu nehmen. Ich wollte eh nur die Betroffenen- und Erfahrungsseite abdecken, aber jetzt kann ich zu anderen Hintergrundinfos als denen von rosazea-info.de verlinken: denn deine Aufklärungsposts sind immer so schön verständlich aufgebaut und auch noch toll illustriert! Und gerade bei einer Diagnose, die optisch erstmal verschreckt, sind gute, gebündelte Informationen wichtig, um die aufkommende Pankik zu verscheuchen.
Sunnivah kürzlich veröffentlicht…Knallhart aufgebraucht #4: der Müll eines Sommers 2.0My Profile

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Sunny 8. August 2016 at 15:44

Interessanter Artikel, zumal das Thema nur sehr Wenigen bekannt sein dürfte.
Ich habe gelesen, dass Opc (Traubenkernextrakt) und Arginin da helfen sollen.
Was hälst du davon?

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TheDuckling 4. August 2016 at 13:33

Danke für den Blogpost! Ich finde, dass dieses Thema viel zu unbekannt ist. Ich habe durch eine Umstellung auf reizarme Kosmetik und ein Minimieren von mechanischen Reizen (der große Schwachpunkt meiner Haut) schon viel erreicht. Nicht zuletzt durch Blogger wie dich, die mich dazu gebracht haben, INCIs selber verstehen zu lernen (zumindest halbwegs). Ich habe für mich allerdings die Erfahrung gemacht, das die Inhaltsstoffe alleine nicht immer ausschlaggebend sind, sondern auch die Menge. Ich vertrage z.B. auch noch so mild formulierte Packungen/Masken oder ähnliches nur für begrenzte Zeit. Daher lasse ich alles nur 5 statt 10-15 Minuten einwirken. Dann tun meiner Haut solche Anwendungen auch gut. Aber bis ich darauf gekommen war. Kann natürlich auch sein, dass es nicht an Inhaltsstoffen, sondern an Wärmebildung liegt. Wer weiß.

Vielleicht ein Tipp für diejenigen, die noch suchen: Ich habe in den letzten Monaten unglaubliche Ergebnisse mit BarrioPro und dem Refining Gel von Dermasence gemacht. Meine Rötungen und Flecken waren noch nie so wenig. Aber wie ich mittlerweile feststellen musste, gibt es auch sehr milde Produkte, die ich nicht vertrage. Bei Rosazea ist es ein ziemliches herumprobieren. Daher nur ein Tipp zum ausprobieren.

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Alice 3. August 2016 at 22:14

Liebe Shenja,

vielen Dank für deinen Artikel! Ich war vor etwa 10 Monaten bei einer Kosmetikerin und sie meinte, dass bei mir schon Couperose zu sehen sei. Ich bin 23 und habe jetzt schon fiese Äderchen um die Nase herum, teilweise auf der Wange und habe ein bisschen das Gefühl, dass es mit der Zeit sich auch vermehrt (es ist zwar noch sehr wenig, aber dennoch stört es mich schon). Irgendwie habe ich mich bisweilen noch nicht damit auseinandergesetzt – aber dank deinem Artikel weiß ich jetzt wenigstens, worauf ich bei meiner Pflege achten muss (die Kosmetikerin sagte mir damals nur, ich solle keine fetthaltigen Cremes, keine körnigen Peelings und auf garkeinen Fall Gesichtsbürsten verwenden). Das mit dem Vitamin C würde ich gern ausprobieren und es mir in die Pflege mischen. Kannst du da eins empfehlen? Ich danke dir schonmal!

Liebe Grüße
Alice

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Judith 3. August 2016 at 13:01

Ich hatte selbst mehrere Jahre lang immer leichte Rötungen neben der Nase, am Kinn und zwischen den Augenbrauen – also tatsächlich wie in deiner Zeichnung 😉 Ob das eine Form von Rosazea war, weiß ich gar nicht, da ich deswegen nie beim Arzt war. Seit ich aber (unter anderem Dank dir) auf tensidfreie Reinigung und milde Pflegeprodukte achte, ist das komplett weg. Vielleicht war meine Haut durch die falschen Produkte auch einfach nur „dauergereizt“? Wer weiß; bei mir hat eine Pflegeumstellung jedenfalls geholfen, ohne dass ich es eigentlich beabsichtigt hatte 🙂

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Katha 2. August 2016 at 14:06

Vielen Dank für diesen wunderbaren Blogpost! Sehr informativ. Ich werde mir auf jeden Fall die guten und schlechten Inhaltsstoffe notieren, um sie griffbereit zu haben 🙂 Die von dir aufgelisteten Produkte werde ich mir auch näher ansehen, vielleicht kann ich so meine Hautpflege noch ergänzen 🙂
Ich habe (auch) Couperose – oder personale Dermatitis – und war schon bei mehreren Hautärzten, die immer eine andere Diagnose stellten. Natürlich dann auch allerhand Cremes und Tinkturen verschrieben, die nicht nur teuer waren, sondern auch zum Teil den Zustand meiner Haut verschlimmerten (z.B. Kortisonhaltige Salben). Meine Suche nach einem guten Hautarzt geht, nicht nur wegen des Gesichts sondern auch allgemein, weiter…
Entsprechend habe ich begonnen mich selbst mit dem Thema Hautpflege zu befassen und bin so auch auf deinen YouTube Kanal gestossen! Wirklich eine Bereicherung! 🙂

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Katha 2. August 2016 at 14:07

*periorale Dermatitis – da schlug die Autokorrektur zu….

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Doro 2. August 2016 at 11:53

Ein sehr interessanter Artikel! Danke dafür! Kann man die Omega 3 Fettsäuren auch in Form von Fischölkapseln zu sich nehmen? Ich finde es etwas schwierig, pures Lein- oder Hanföl in die Ernährung einzubauen und wüsste auch nicht, ab welcher Menge in Tee- bzw. Esslöffeln 3-4 g erreicht werden.
Und wie sieht es mit Gamma-Linolsäure aus, z.B. in Borretschsamenöl glaube ich, die soll doch auch gut für die Haut sein?
LG Doro

Antworten
Shenja 2. August 2016 at 12:25

Hallo Doro,
Fischöl würde ich nicht empfehlen. Das ist oft verunreinigt. Dann lieber über pflanzliche Quellen, aber ich kann dir sagen dass die Kapseln RIESIG sind. Die bekommt man nicht runter 😀 Ein Teelöffel Leinsamen täglich reicht aber auch schon aus oder eine Hand voll Walnüsse.
Ja, Gamma-Linolensäure hat auch topisch angewendet einen positiven Effekt auf die Haut.
Die Menge werde ich mal zum Spaß an der Freude wiegen und zeige sie dann vllt auf Instagram 🙂 Es ist nicht so viel wie man denkt.

Antworten
Doro 2. August 2016 at 17:32

Vielen Dank für Deine Antwort, sie ist sehr hilfreich für mich. Die Gamma-Linolsäure meinte ich allerdings auch innerlich. Ich weiß nicht, wo sonst noch viel Gamma-Linolsäure drin ist, habe aber mal von Borretschsamenöl Kapseln als Quelle gelesen.

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viason 9. August 2016 at 18:20

Die pflanzlichen Quellen (Alpha Linolensäure) werden vom Körper nur zu 5 % in Omega 3 umgewandelt. Ich nutze ein Leinöl, dass mit DHA als Algen ergänzt wurde und finde diese Variante richtig klasse. DHA kann man pflanzlich sonst durch Algen zu sich nehmen.

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Doro 12. August 2016 at 12:36

Interressant! Könntest Du ein konkretes Produkt nennen? Und wie sieht es Deiner Meinung nach mit Gamma-Linolsäure aus?
LG Doro

Antworten
Doro 13. August 2016 at 17:46

Das klingt interessant. Welches Produkt nimmst Du genau? Und was hältst Du von Gamma-Linolsäure?
LG Doro

Antworten
Nina 1. August 2016 at 20:02

Hey Shenja, kannst du was an Vitamin C empfehlen , ich nutze zur zeit nur aha und natürlich Sonnenschutz, der Rest ist natürlich auch reizarm formuliert, dank deinen tollen Blog 🙂
LG Nina

Antworten
Shenja 1. August 2016 at 20:06

Es gibt von La Roche Posay das Redermic C Serum, welches ganz gut formuliert ist 🙂

Antworten
Stephie 1. August 2016 at 18:48

So einen Artikel hatte ich schon längst geplant, aber wie das so ist mit dem ganzen Lesen und Quellen herausfischen…so dümpelt der Beitrag noch in meinen Entwürfen herum. Mich hat es ja pünktlich zum 30. Geburtstag getroffen. Gott sei Dank hatte ich nur anfangs Schübe in 2-3 Monatsabständen, seit letztem Jahr April halte ich die Haut ganz gut in Schach. Dabei helfen mir wie du oben schreibst Sonnenschutz und die richtige Hautpflege sowie die Auslöser kennen und meiden. Dazu gehe ich regelmäßig zur Kosmetik bei meiner Hautärztin und drücke ganz doll die Daumen, dass es nicht schlimmer wird. Denn ganz loswerden tut man die Rosazea ja eh nicht.

Liebste Grüße
Stephie
Stephie kürzlich veröffentlicht…Der Monatsrückblick JuliMy Profile

Antworten
Shenja 1. August 2016 at 19:58

Dann hoffe ich, dass dein Beitrag trotzdem noch kommt 🙂 Habe nämlich das Gefühl, dass das Thema zu wenig thematisiert wird. Anti-Aging hier und Anti-Pickel da, aber dass es abseits des Ganzen auch andere Hautprobleme gibt, wird mir auch langsam bewusst^^
Deswegen ist sicherlich jeder Beitrag wertvoll 🙂

Ich drücke auch die Daumen, dass es nicht schlimmer wird! ?

Liebe Grüße zurück
Shenja

Antworten
Stephie 2. August 2016 at 19:21

Ja, der kommt ganz sicher. Ich habe viel dazu zu sagen und habe gerade mal wieder Fotos angeguckt, wo ich einen Schub hatte. Ich bin so froh, dass ich die Haut gerade einigermaßen im Griff habe. Und andere mit ähnlichem Hautbild hätten sicher gerne Tipps was man tun kann bzw. wie man die Rosazea überhaupt erkannt. Danke nochmal für deinen Betrag zum Thema!

Liebste Grüße
Stephie
Stephie kürzlich veröffentlicht…Der Monatsrückblick JuliMy Profile

Antworten
Maren 1. August 2016 at 18:33

Danke für den Beitrag!

Werde mir die tagescremes mal anschauen. Benutze zur Zeit die missha 45LSF – akzeptabel oder sollte ich nach einer reizarmen Sonnencreme schauen?

Antworten
Shenja 2. August 2016 at 12:40

Hallo Maren,
ohne Inhaltsstoffe kann ich das gaaaanz schwer einschätzen 🙂

Antworten
Maren 4. August 2016 at 4:15

Water
Ethylhexyl Methoxycinnamate
Ethylhexyl Salicylate
Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid
Butylene Glycol
Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate
Methyl Methacrylate Crosspolymer
C12-15 Alkyl Benzoate
Cetearyl Alcohol
Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine
Glyceryl Stearate
Cetearyl Olivate
Cyclopentasiloxane
Acrylates/Dimethicone Copolymer
VP/Hexadecene Copolymer
Rosa Davurica Bud Extract
Nelumbo Nucifera Flower Extract
Chrysanthemum Indicum flower Extract
Camellia Sinensis Leaf Extract
Artemisia princeps Leaf Extract
Diospyros Kaki Leaf Extract
Cinnamomum Cassia Bark Extract
Morus Alba Fruit Extract
Pueraria Lobata Root Extract
Aloe Barbadensis Leaf Juice
Glycyrrhiza Glabra (Licorice) Root Extract
Morus Alba Root Extract
Cucumis Sativus (Cucumber) Fruit Extract
Portulaca Oleracea Extract
Hamamelis Virginiana (Witch Hazel) Water
Limonia Acidissima Extract
Panthenol
Sorbitan Olivate
Sodium Hydroxide
Polysorbate 60
Dimethicone
Polyacrylate-13
PEG-100 Stearate
Polyisobutene
Sorbitan Stearate
Polysorbate 20
Sorbitan Isostearate
BHT
Disodium EDTA
Caprylyl Glycol
Ethylhexylglycerin
1,2-Hexanediol
Fragrance

🙂

Antworten
Salma 1. August 2016 at 17:09

Bei mir reicht es schon wenn ich mit Wattepads über mein Gesicht streiche am nächsten tag hab ich streifspuren wie bei einer Verletzung – Rötungen -u. Entzündungen mein Hautarzt meinte aber ich habe keine rosacea weil ich fettige haut habe u mitesser bin überfordert mit meiner haut

Antworten
Shenja 1. August 2016 at 17:13

Rosacea geht auch oft mit Akne einher 🙁 vielleicht gehst du mal zu einem anderen Arzt und hörst dir seine Diagnose an.

Antworten
Valerie 3. August 2016 at 13:01

Das kann ich nur bestätigen. Mein Hautarzt diagnostizierte mir eine Art Mischform aus Rosacea und Akne. Die Haut ist super empfindlich, hat Rötungen, gleichzeitig aber auch Mitesser und eine Fettproduktion vom Feinsten, was die Behandlung und die Suche nach passenden Produkten deutlich erschwert.
Die meisten Rosacea Empfehlungen sind mir viel zu reichhaltig und verursachen trotz Absetzen des Produktes sehr langanhaltende Schübe/Pickel, während sich die Akneprodukte (Azelainsäure) gerade im Winter als zu austrocknend darstellen, was sich dann auch in Hautreizungen,etc, äußert. Es ist ein Balanceakt, den ich noch nicht ganz beherrsche.
Von Sonnenschutz will ich gar nicht erst anfangen, da bin ich nach einer Umformulierung meiner alten Sonnenpflege schon seit fast 2 Jahren auf der Suche nach einem neuen geeigneten Produkt. Die beiden vorgeschlagenen von Avene und Dermedic hatte ich bspw. schon getestet, ging leider gar nicht. Trotzdem bin sehr dankbar hier immer neue Tipps und Empfehlungen zu lesen. Jetzt sogar ein Beitrag zu Rosacea, großartig!

Antworten
Amelie 1. August 2016 at 16:25

Vielen Dank für diesen sehr informativen Artikel, zu einem Thema, das meiner Meinung nach noch zu wenig Beachtung findet. Ich finde es übrigens generell immer super, dass du nicht einfach nur irgendwelche Aussagen tätigst, sondern diese schön mit wissenschaftlichen Studien/Veröffentlichungen belegst und diese auch verlinkst, sodass man bei Interesse selber nachlesen kann. Das erhöht die Qualität deiner Beiträge ungemein und hebt dich von vielen anderen Bloggern/YouTubern ab. Gerne weiter so! 🙂

Antworten
Shenja 1. August 2016 at 16:29

Es freut mich immer wieder, wenn ich irgendwas beitragen kann! 🙂 Ganz, ganz herzlichen Dank für dein positives Feedback.

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